
Globale Initiative gegen Gewalt an Frauen und Mädchen startet mit 16 Tagen des Aktivismus

UN startet globale Kampagne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen
ASTANA – Da der Internationale Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen am 25. November näher rückt, kündigten die Vereinten Nationen (UN) eine 16-tägige globale Kampagne an, die darauf abzielt, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen und zu beseitigen. Die Kampagne wird von UN Women und dem Generalsekretär geleitet und erstreckt sich bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember. Sie vereint Einzelpersonen auf der ganzen Welt, um eine aktive Haltung gegen geschlechtsspezifische Gewalt einzunehmen.
Das diesjährige Thema der Kampagne lautet „Aktive Maßnahmen ergreifen, um Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden“ und unterstreicht die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur Bekämpfung dieses allgegenwärtigen Problems. Die Kampagne ruft zu breiter Beteiligung auf und nutzt die Farbe Orange als symbolische Darstellung einer Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Es sind zahlreiche Veranstaltungen geplant, um das Bewusstsein zu schärfen, sich für Veränderungen einzusetzen und den Dialog zu fördern. Ein offizielles Treffen bei den Vereinten Nationen am 23. November wird über Online-Übertragungen auf UN Women oder UN TV zugänglich sein.
Das Hauptziel der Kampagne bleibt die Prävention und Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen in all ihren Formen. Besonderes Augenmerk wird auf körperliche, sexuelle und psychische Gewalt gelegt, darunter Partnergewalt, sexuelle Belästigung, Menschenhandel, weibliche Genitalverstümmelung und Kinderehen. Die Kampagne ruft zu kollektiver Mobilisierung und Aktivismus auf, um solidarisch mit den Frauenrechtsbewegungen weltweit zu sein, sich jeglichem Rückschritt bei den Frauenrechten zu widersetzen und sich für eine Welt ohne Gewalt einzusetzen.
Die Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen reichen von psychischer über sexuelle bis hin zur reproduktiven Gesundheit und betreffen Frauen in allen Lebensphasen. Bestimmte Gruppen wie junge Mädchen, ältere Frauen, LGBTQ+-Personen, Migranten, indigene Bevölkerungsgruppen, Menschen mit Behinderungen und Personen in humanitären Krisen sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
Diese Gewalt stellt ein erhebliches Hindernis für Fortschritte bei der Verwirklichung von Gleichheit, Entwicklung und Frieden dar. Das Kernprinzip der Ziele für nachhaltige Entwicklung, niemanden zurückzulassen, kann nicht erreicht werden, ohne der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen.





