
Gemeinsame Lösung für graue Zertifikate: Kirgisistan und Kasachstan arbeiten zusammen

Bischkek – Die kirgisische Wirtschafts- und Handelsminister Daniyar Amangeldiev äußerte sich gegenüber der 24.kg Nachrichtenagentur zur Absicht Kasachstans, den Verkehr von Produkten aus der Kirgisischen Republik einzuschränken.
Amangeldiev erklärte, dass Kasachstan und Kirgisistan einen gemeinsamen Plan im Bereich der technischen Regulierung entwickelt und verabschiedet haben. Dieser Plan beinhaltet 13 Maßnahmen, die von beiden Ländern umgesetzt werden sollen. Die Absicht Kasachstans, den Verkehr von kirgisischen Produkten einzuschränken, könnte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft beider Länder haben.
Der Minister betonte die Notwendigkeit einer gemeinsamen Lösung für das Problem und gab bekannt, dass Verhandlungen mit Kasachstan stattfinden, um das Inkrafttreten des Dekrets zur Beschränkung von Produkten aus Kirgisistan zu verhindern. Amangeldiev erklärte auch, dass die ersten Maßnahmen zur Lösung des Problems ab Ende März 2024 wirksam werden sollen.
Des Weiteren informierte der Minister darüber, dass die Registrierung von Konformitätserklärungen für den Export gemäß den Anforderungen der Eurasischen Wirtschaftsunion ab dem 20. März ausschließlich durch Kyrgyzstandard erfolgen wird. Dieser Schritt soll dazu beitragen, die Anzahl unzuverlässiger Labore zu reduzieren.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Verhandlungen zwischen Kirgisistan und Kasachstan entwickeln werden und ob eine Einigung erzielt werden kann, um die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern aufrechtzuerhalten.



