Kasachstan

Französisches Klimaschutzprojekt startet 2024 in Kasachstan

Landwirtschaft, Wassermanagement und Frauenförderung stehen im Fokus des XCSS Climate Can’t Wait-Projekts, das nächstes Jahr in Kasachstan stattfinden soll. Estelle Peyen, Präsidentin der XCSS – Cross Country Skiing Sand Association und Projektleiterin, erklärte in einem Interview mit The Astana Times, dass die unglaublichen Entwicklungsaussichten im Tourismus, in der Innovation und Forschung, die geografische Lage des Landes an der Kreuzung der Neuen Seidenstraße, die multikulturelle Gesellschaft und das große Naturerbe die Hauptgründe für die Durchführung des Projekts in Kasachstan sind.

Das Ziel des Projekts ist es, das Bewusstsein für den Klimaschutz zu schärfen und Maßnahmen in dieser Richtung voranzutreiben. Dies geschieht durch die Förderung des Sports, insbesondere des Langlaufens auf Sand oder anderen Untergründen außer Schnee in trockenen Gebieten, anstelle des Skifahrens auf künstlichem Schnee in klimatisierten Räumen.

Die dritte Ausgabe des Projekts ist für Juni nächsten Jahres geplant, vorläufig im Süden Kasachstans. Das Hauptaugenmerk wird auf dem Wassermanagement liegen, da die nationale und regionale Wasseragenda in Zentralasien einen rationalen und sorgfältigen Ansatz erfordert. Die Initiative zielt darauf ab, Bewässerungssysteme auszutauschen und moderne Technologien, wie zum Beispiel die Khettara-Methode, in einem unterirdischen Bewässerungssystem, das in Wüsten verwendet wird, zu integrieren.

Peyen betonte, dass Klimaschutzmaßnahmen vor Ort die lokalen Gemeinschaften einbeziehen sollten, um möglichst viele Menschen für das Thema zu gewinnen. Daher werden die örtlichen Gemeinden vorab um ihre Zustimmung gebeten und sollen mit anderen ländlichen und städtischen Gemeinden zusammenarbeiten, um landwirtschaftliches und handwerkliches Wissen sowie Nachhaltigkeitspraktiken auszutauschen.

Das XCSS Climate Can’t Wait-Projekt ist Teil der angestrebten Dekade der Vereinten Nationen zur Wiederherstellung von Ökosystemen, um die Verschlechterung der Ökosysteme von 2021 bis 2030 zu stoppen. In diesem Zeitraum sollen siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht werden.

Die nächste Ausgabe des Projekts ist für November 2023 im marokkanischen Dorf Hassilabied geplant. Dort werden den örtlichen Bauern Schulungstage angeboten, bei denen agrarökologische Praktiken erläutert werden, darunter die Aufwertung organischer Abfallfraktionen, der Aufbau und die Verwaltung eines Gewächshauses und das Flechten von Körben aus Dattelpalmen, eine einzigartige Technik der saharauischen Bevölkerung.

Estelle Peyen stellte das Projekt vor zwei Wochen bei der Podiumssitzung des Astana International Forum (AIF) vor, das sich auf das Problem der Wasserknappheit konzentrierte. Sie betonte dabei die Bedeutung der Kombination von Innovation mit traditionellem Wissen, um eine nachhaltige Entwicklung und Anpassungsfähigkeit an aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu fördern.

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