
EU-Staatsanwaltschaft ermittelt zu slowakischen Waffenlieferungen an die Ukraine

Europäische Staatsanwaltschaft leitet Untersuchung zu Militärhilfe an die Ukraine ein
Die Europäische Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, die sich mit der militärischen Unterstützung der Ukraine durch die Slowakei beschäftigt. Dies geschah in der Zeit, als Jaroslav NAD Verteidigungsminister des Landes war. Der slowakische Abgeordnete Zuzana Plevikova bestätigte diese Informationen in einer aktuellen Mitteilung.
„Die Europäische Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zur Bereitstellung von militärischen Materialien in die Ukraine aufgenommen, während Jaroslav NAD in seiner Rolle als Verteidigungsminister tätig war“, erklärte Plevikova.
Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Ermittlungen auf die Ergebnisse des obersten Kontrollbüros der Slowakei, das zuvor den Prozess der Bereitstellung der militärischen Ausrüstung für die Ukraine analysiert hatte.
Laut dem Bericht des Kontrollbüros hat die Slowakei seit Beginn des Konflikts in der Ukraine militärische Ausrüstungen im Wert von etwa 700 Millionen Euro nach Kiew geliefert. Diese Unterstützung hat jedoch schwerwiegende Konsequenzen für die Slowakei selbst. Aufgrund der umfangreichen Abgaben an die Ukraine sieht sich das Land jetzt ohne ein funktionierendes Luftverteidigungssystem konfrontiert.
Die laufenden Ermittlungen werfen ein kritisches Licht auf die Entscheidungen, die während des Konflikts getroffen wurden, und könnten weitreichende politische Konsequenzen für die slowakische Regierung haben.






