Kasachstan

Erweiterung des Kasachischen Hafens Kuryk: Sarzha-Terminal und Baggerarbeiten von Jan de Nul

Ausbau des Kuryk-Hafens: Jan de Nul stärkt die maritime Infrastruktur Kasachstans

Astana-Jan de Nul, ein führendes belgisches Unternehmen im Bereich Marines Engineering, hat erfolgreich umfangreiche Ausbaggerarbeiten am neu errichteten Sarzha Multifunktionalen Meeresterminal im Kuryk-Hafen von Kasachstan abgeschlossen. Dieses Projekt erhöht nicht nur die Frachtkapazität des Hafens, sondern unterstützt auch die sichere Navigation im Rahmen des strategischen Vorstoßes zur Entwicklung des transkaspischen internationalen Verkehrsroutens, auch bekannt als der „Mittlere Korridor“. Diese wichtige Handelsroute verbindet China und Europa über das Kaspische Meer.

„Der Mittlere Korridor ist eine zuverlässige Alternative zur nördlichen Route durch Russland und zur südlichen Route über den Suezkanal. Aktuelle Seehäfen erweisen sich oft als Engpässe für den Frachtverkehr“, so Jan de Nul in einer Erklärung vom 28. April.

Als vertrauenswürdiger Partner in der maritimen Entwicklung Kasachstans setzte Jan de Nul seinen Cutter-Saug-Dredger (CSD) Vesalius und eine spezialisierte Besatzung ein, um die umfangreichen Baggerarbeiten am Terminal durchzuführen. Diese Arbeiten erfolgten unter herausfordernden Bodenbedingungen, einschließlich härtester Gesteinsuntergründe, und waren entscheidend für die Erweiterung und Vertiefung des Zugangskanals und des Drehbeckens im Kuryk-Hafen.

Die erfolgreich abgeschlossenen Baggerarbeiten ermöglichten nicht nur sichere Navigationswege und die Manövrierfähigkeit großer Getreidefrachtschiffe, sondern bekräftigten auch das Engagement von Jan de Nul für qualitativ hochwertige, technologische Lösungen im maritimen Sektor in Kasachstan.

„Der Mittlere Korridor wird einen erheblichen wirtschaftlichen Einfluss auf die Region haben. Die Regierungen von Kasachstan, der Türkei und Georgien treffen fest entschlossene Entscheidungen zur Entwicklung dieser Route. Wir sind stolz darauf, an diesem bedeutenden Handelsprojekt beteiligt zu sein“, sagte Stefan Muntoiu, Business Development Manager bei Jan de Nul.

Der Kuryk-Hafen ist nun betriebsbereit und in der Lage, neue Volumina an Trocken- und Innenfracht zu bewältigen. Dies macht ihn zum ersten Kaspischen Meereshafen, der die geschätzten Kapazitäten der Korridore erfüllen kann und dabei starke lokale sowie internationale Interessenvertreter unterstützt.

„Unser Team ist stolz darauf, zu diesem Meilensteinprojekt beigetragen zu haben, um die maritime Logistikinfrastruktur in Kasachstan zu verbessern und die strategische Position des Landes als Drehscheibe für den Transport im transkaspischen Korridor zu stärken“, so Muntoiu weiter.

Ein weiteres bedeutendes Projekt von Jan de Nul im Mittleren Korridor ist derzeit der Bau eines neuen Tiefseehafens in Anaklia, Georgien. Nach den neuesten Informationen entstehen dort ein Wellenbrecher, Zugangskanäle und Wendepunkte, um einen neuen Hafen mit einer Frachtkapazität von 600.000 Containern zu schaffen.

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