
Erdogans Ankündigung einer zusätzlichen Quote für Erdbebenopfer.

Präsident Erdogan kündigte auf einer Kundgebung in Adana an, dass Gymnasiasten im Erdbebengebiet an staatlichen Universitäten in ihren eigenen Provinzen eine zusätzliche Quote von 25 Prozent erhalten werden, unabhängig von der bundesweiten Platzierung. Zudem wird diesen Studenten an allen Privatuniversitäten ein Platz zugewiesen. Insgesamt werden 21.560 Studierende diese zusätzliche Quote erhalten.
Erdogan betonte auch, dass die Regierung weiterhin in die Erdbebenregion investieren wird, um den von den Katastrophen Betroffenen zu helfen. So wurden bereits hunderttausende Container und Zelte bereitgestellt, der Bau von Häusern und Dorfhäusern läuft bereits und insgesamt sollen 650.000 neue Häuser gebaut werden.
Darüber hinaus sprach Erdogan auch über seine Investitionen in Adana in den letzten 21 Jahren, darunter die Gründung von zwei staatlichen Universitäten und den Bau von 70 Gesundheitseinrichtungen. Außerdem kündigte er an, dass die Hochgeschwindigkeitszuglinie Mersin-Adana-Osmaniye-Gaziantep im Jahr 2025 in Betrieb genommen werden soll und Adana zur größten Logistikbasis im östlichen Mittelmeerraum werden soll.
Zudem rief Erdogan dazu auf, am 14. Mai wählen zu gehen und die Lektion zu erteilen, die die Opposition verdient. Er betonte dabei, dass man sich nicht jeden Tag für Vierzig schick machen solle, sondern lernen müsse, ein junger Mann zu sein. Erdogan beschuldigte auch die Oppositionsparteien CHP, IYI und HDP, der LGBT-Gruppe eine Zukunft zu geben und sich den Imperialisten zu verpflichten.






