
Erdogan ruft zu Gesprächen zwischen „zwei Staaten“ in Zypern auf

Erdogan bekräftigt Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung auf Zypern
Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Position der Türkei hinsichtlich eines Friedensprozesses auf der geteilten Insel Zypern bekräftigt. Er erklärte, dass eine zukünftige Lösung die Anerkennung der Gleichheit des türkischen Zypriotischen Staates beinhalten müsse. Dies wurde bei der Einweihung eines neuen Regierungsgebäudes in der Türkischen Republik Nordzypern bekannt gegeben, wie Hürriyet Daily News berichtet.
„Sollte es einen neuen Verhandlungsprozess geben, wird es nicht zwischen zwei Gemeinden, sondern zwischen zwei Staaten mit souveräner Gleichheit stattfinden“, so Erdogan. Diese Aussagen wurden während der Eröffnungsfeier eines neuen Präsidentenkomplexes und eines Parlamentsgebäudes, an der auch der türkisch-zypriotische Präsident Ersin Tatar teilnahm, getroffen.
Erdogan stellte klar, dass die ungerechte Isolation, der die türkischen Zyprioten ausgesetzt sind, beendet werden müsse. „Es kann keine Frage geben, dass wir den griechischen Zyprern begegnen, Handel treiben oder ihnen den Zugang zu unseren Häfen ermöglichen können, solange diese Ungerechtigkeit besteht“, betonte er.
Der Präsident bezeichnete das Zwei-Staaten-Modell als das „gemeinsame Verständnis“ von Türkiye und der Türkischen Republik Nordzypern. Zudem äußerte er, dass die fortschreitende Wirtschaft und Infrastruktur in der Region gestärkt werden müssen, um Frieden zu erzielen und die Sichtbarkeit in der internationalen Gemeinschaft zu erhöhen.
Erdogans Aussagen stehen im Einklang mit der türkischen Außenpolitik, die weiterhin auf die Gleichheit und Souveränität der beiden zypriotischen Staaten abzielt.






