Usbekistan

Energy Minister erklärt Verzögerungen und Maßnahmen in der Boysun-Gasleckkrise

Das gefährliche Gasleck im Gasfeld Boysun M-25 bleibt ungelöst, da weiterhin Anstrengungen zur Eindämmung der Situation unternommen werden. Nach Angaben des usbekischen Energieministers Jurabek Mirzamakhmudov benötigen die vor Ort tätigen Notfallteams trotz erheblicher Fortschritte weitere zwei bis drei Tage Vorbereitungszeit. Zur Bewältigung der Situation wurden internationale Experten und fortschrittliche Ausrüstung hinzugezogen. Sollten die derzeitigen Bemühungen scheitern, kann es bis zu zwei bis drei Monate dauern, bis alternative Maßnahmen abgeschlossen sind.

Sprechen über die Lolazor Im Podcast erläuterte Mirzamakhmudov den aktuellen Status des Boysun-Gasfeldes, wo am 1. September ein Leck mit hohen Schwefelwasserstoffwerten auftrat. Trotz mehrerer Versuche ist die Situation noch nicht vollständig unter Kontrolle.

Aktuelle Bemühungen zur Eindämmung des Lecks

Mirzamakhmudov betonte, dass das Gasfeld weiterhin offen sei und ausländische Spezialisten aktiv daran arbeiteten, das Leck einzudämmen. Er betonte, dass es in Usbekistan sechs schwere Industrieunfälle dieser Art gegeben habe, bei denen es zwischen drei und sechs Monaten gedauert habe, bis sie vollständig abgemildert worden seien.

„Der Druck im Bohrloch ist extrem hoch und der erste Vorfall hat die Struktur zerstört. Während ein temporärer Stopfen installiert wurde, gelang es dem Gas, das viel Schwefelwasserstoff enthält, durch die beschädigten Bereiche wieder zu entweichen“, erklärte der Minister.

Derzeit sind internationale Experten renommierter Unternehmen wie Cudd Well Control, Halliburton, Schlumberger und Aserbaidschans SOCAR vor Ort und unterstützen bei den Eindämmungsbemühungen. Die geltenden Sicherheitsprotokolle erlauben es den Spezialisten aufgrund der gefährlichen Bedingungen, in kurzen Abständen von 30 Minuten zu arbeiten. Es sind spezielle Masken und Sauerstoffflaschen erforderlich, wobei die Teams rotieren, um eine kontinuierliche Arbeit sicherzustellen.

„In den kommenden Tagen wird ein neues Gerät installiert, um den Brunnen vollständig abzudichten. Wenn sich diese Methode als erfolgreich erweist, wird die Situation schnell gelöst. Sollte dies jedoch fehlschlagen, werden wir mit einem alternativen Plan fortfahren, der Folgendes beinhaltet: „Das Bohren eines Entlastungsbrunnens neben dem ursprünglichen könnte weitere zwei bis drei Monate dauern“, fügte Mirzamakhmudov hinzu.

Auf öffentliche Anliegen eingehen

Während des Podcasts äußerte der Wirtschaftswissenschaftler Otabek Bakirov Bedenken hinsichtlich der mangelnden Kommunikation und Unterstützung für die Bewohner von Boysun und deutete an, dass die öffentliche Empörung eher auf unzureichende Informationen und unzureichende Unterstützung als auf die Naturkatastrophe selbst zurückzuführen sei.

Als Reaktion darauf klärte Minister Mirzamakhmudov die Situation und erklärte, dass Rettungsdienste, medizinische Brigaden und technische Teams sofort nach der Meldung des Vorfalls am 1. September mobilisiert worden seien. Die Anwohner wurden rasch aus dem nahegelegenen Dorf Kofrun evakuiert und die notwendigen Ressourcen bereitgestellt bereitgestellt, einschließlich drei täglicher Mahlzeiten und angemessener Unterkunft für die Evakuierten.

„Es gab Berichte, dass Menschen in Muldenkippern transportiert wurden, was einfach nicht stimmt. Alles wurde nach Protokoll organisiert. Wir haben die Einrichtungen persönlich inspiziert und alle notwendigen Bedingungen wurden erfüllt“, sagte der Minister. Er fügte hinzu, dass Überwachungssysteme vorhanden seien, mit Sensoren, die rund um das Gasfeld und in nahegelegenen Wohngebieten installiert seien, um den Gasgehalt zu überwachen.

Mirzamakhmudov versicherte außerdem, dass das Gas zwar giftigen Schwefelwasserstoff enthielt, die Situation jedoch unter Kontrolle sei. Er betonte, dass solche Gaslecks in den anderen Gasfeldern Usbekistans wie Muborak, Shurtan und Gazli nicht ungewöhnlich seien und dass Sicherheitsgrenzen für zulässige Gaskonzentrationen strikt eingehalten würden.

Finanzielle Unterstützung für betroffene Familien

Der Minister ging auch auf Bedenken hinsichtlich der finanziellen Unterstützung der betroffenen Familien ein. Er bestätigte, dass der Betreiber des Gasfeldes „25th Anniversary of Independence“ und das beteiligte Bohrunternehmen den von der Katastrophe Betroffenen eine Entschädigung geleistet haben. Über den genauen Betrag machte Mirzamakhmudov jedoch keine Angaben.

Kommunikationszusammenbruch und öffentliche Fehlinformationen

Während des Interviews wies Podcast-Co-Moderator Qobil Khidirov darauf hin, dass eines der Hauptprobleme bei der Bewältigung der Krise der Mangel an rechtzeitigen Informationen für die Öffentlichkeit sei, was Gerüchte und Panik schüre.

Mirzamakhmudov räumte diese Lücke ein und erklärte, dass sich die Notfallteams auf die Bewältigung der technischen Herausforderungen in der Anfangsphase konzentrierten, was zu Verzögerungen in der öffentlichen Kommunikation führte. „Wir haben an Szenario A und Szenario B gearbeitet und versucht, die Situation ohne weiteres Risiko zu entschärfen“, erklärte der Minister. „Sicherheitsmaßnahmen erforderten das Abschalten des Stroms in der Gegend, was den Betrieb verlangsamte, aber notwendig war, um eine Explosion zu verhindern.“

Trotz der anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten versicherte der Minister, dass alle wesentlichen Dienstleistungen, einschließlich Nahrung und Unterkunft, für die Evakuierten bereitgestellt würden. Lokale Behörden und Rettungsdienste hielten während der gesamten Krise engen Kontakt mit der Gemeinde.

Verluste und laufende Ermittlungen

Der Minister bestätigte außerdem, dass der zweite Vorfall auf dem Gasfeld, der sich am 17. September ereignete, zum tragischen Tod von vier Arbeitern aufgrund eines Gaslecks führte, das durch einen abnormalen Luftdruck von 650 °C verursacht wurde. Der erste Unfall am 1. September konnte eingedämmt werden 15. September, aber der darauffolgende Vorfall führte zu weiteren Komplikationen.

Während eines Briefings am 18. September gab das Energieministerium bekannt, dass die Familien der Verstorbenen von der an den Bohrarbeiten beteiligten Vertragsfirma unterstützt würden.

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