
Energie-Notstand in Ecuador aufgrund von Dürre und ‚El Niño‘ erklärt

Der ecuadorianische Präsident Daniel Noboa bestätigte in seiner Erklärung in der Stadt Guayaquil die kritische Situation im Energiesektor des Landes. Laut Al Jazeera wurde der Ausnahmezustand für den Energiesektor Ecuadors erklärt und eine starke Entscheidung getroffen. Noboa erklärte, dass das aktuelle Energieproblem durch „Sabotage“ verursacht wurde, ohne Informationen darüber preiszugeben, wer die fraglichen Handlungen ausgeführt hat. Andererseits forderte Noboa auch den Rücktritt des Energieministers Roberto Luque. Der neu ernannte Minister Luque warnte davor, dass es keine kurzfristige Lösung zur Behebung der Energiekrise des Landes gebe. Es gibt durchschnittlich 2 bis 5 Stunden Stromausfall pro Tag. Energieunternehmen in Ecuador informieren die Öffentlichkeit über die Stunden, zu denen in vielen Städten, einschließlich der Hauptstadt Quito, der Strom abgeschaltet wird. Um den Stromverbrauch zu reduzieren, erfolgen täglich Ausfälle von durchschnittlich 2 bis 5 Stunden. In der Erklärung des Energieministeriums wurde angegeben, dass Situationen wie steigende Temperaturen, abnehmende Wasserstände und Dürre das Energiesystem des Landes beeinträchtigen. Die Entscheidung Kolumbiens, den Export von Energie nach Ecuador einzustellen, um den eigenen Bedarf zu decken, verschärfte die Situation im Land. In Kolumbien wird aufgrund der Dürre Wasser nur begrenzt an Gibbons abgegeben. In der Hauptstadt Bogotá werden Bürger gebeten, sich in 4 Minuten oder weniger zu duschen, und diejenigen, die Wasser verschwenden, indem sie Fahrzeuge waschen, werden mit Geldstrafen belegt. Der Wasserfluss ist notwendig, um Turbinen anzutreiben, die zur Stromerzeugung in Wasserkraftwerken genutzt werden. Laut neuesten Messungen ist der Wasserstand in Kolumbien um 18 Prozent gesunken.



