
Die seltene Auswirkung von Covid-19: Unkenntlich verändertes Gesicht eines Patienten

Gesicht von Covid-19-Patienten nach Infektion mit seltener Hautkrankheit entstellt
Das Gesicht von Ibrahim Akan, 38, der zu 80 Prozent geistig behindert ist, war nach der Infektion mit Covid-19 und der darauffolgenden Entwicklung der seltenen Hautkrankheit „Pemphigus“ innerhalb eines Jahres nicht mehr wiederzuerkennen. Diese Krankheit tritt in zwei bis drei Fällen pro Million Menschen auf. Die Familie Akan rief um Hilfe.
Im Gesicht von Ibrahim Akan, dem ältesten von sieben Kindern des Ehepaars Zinnet-Cengiz Akan, von denen drei behindert sind, traten Wunden auf, nachdem er im Jahr 2021 an Covid-19 erkrankt war. Bei Akan, der sich beim Forschungskrankenhaus der Atatürk-Universität beworben hatte und erfuhr, dass er zwei Dosen des Covid-19-Impfstoffs erhalten hatte, wurde die „Pemphigus“-Krankheit diagnostiziert, die bei 2 bis 3 Menschen pro Million auftritt und bei Menschen häufiger mediterraner Herkunft und solche, die im brasilianischen Regenwald leben, vorkommt.
Akan, der zu 80 Prozent geistig behindert war und wegen einer seltenen Krankheit behandelt wurde, erholte sich und wurde nach einer Weile entlassen. Anfang 2023 wurde Akan erneut krank. Diesmal begannen Wunden an Akans Körper und seinem Gesicht zu erscheinen. Akan, der zum zweiten Mal in das Forschungskrankenhaus der Atatürk-Universität eingeliefert wurde, wurde im dermatologischen Dienst behandelt.
„Ich kann weder in den Spiegel noch in das Gesicht von irgendjemandem schauen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich mein Gesicht ein wenig verbessern würde“, sagte Ibrahim Akan, dessen Gesicht nicht mehr wiederzuerkennbar war. Seine Mutter bat um Hilfe: „Mein Sohn hat sich eine Krankheit zugezogen, die einmal in einer Million vorkommt. Mein Kind verrottet buchstäblich jeden Tag vor meinen Augen. Bitte helfen Sie.“
Die Pemphigus-Krankheit ist eine wichtige Hauterkrankung, die meist auf der Haut und im Mund auftritt, manchmal aber auch in Nase, Rachen, Augen und Genitalien auftreten kann. Sie beginnt mit brennähnlichen, mit Flüssigkeit gefüllten Blasen und entwickelt sich zu oberflächlichen Wunden, die aufplatzen und sich in kurzer Zeit verkrusten. In der medizinischen Fachsprache handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Pemphigus ist eine seltene Krankheit, von der geschätzt wird, dass etwa 2 bis 3 von 1 Million Menschen betroffen sind.






