
Die Krise in Dschenin: Experten schlagen Alarm

Die Spannungen im Westjordanland nehmen zu: Guerillakrieg als neue Taktik?
Der Gouverneur von Dschenin, Kemal Abu Rub, hat in einer Erklärung gegenüber dem AA-Korrespondenten Alarm geschlagen. Nach einer Razzia der israelischen Armee, bei der mindestens zehn Menschen festgenommen wurden und ein Gesundheitszentrum überfallen und zerstört wurde, herrscht Besorgnis in Dschenin.
Auslöser für die Auseinandersetzungen war die Tötung eines israelischen Soldaten, woraufhin Israel einen Luftangriff auf die Stadt und das Flüchtlingslager plante. Abu Rub betonte, dass sie diplomatische Maßnahmen ergreifen, um eine solche Operation zu verhindern und unschuldige Zivilisten zu schützen.
Der Palästinenserexperte Ahmed Abu’l Hica sieht in den Bombenanschlägen einen Fortschritt im Widerstandskampf im Westjordanland. Er betont, dass der traditionelle Guerillakrieg eine effektive Taktik sei, da die israelische Armee gegen Sprengstoffe keine geeignete Verteidigung habe. Es scheint, dass das Westjordanland sich zunehmend in Richtung Guerillakrieg entwickelt.
Die israelische Armee bestätigt eine Zunahme von Bombenangriffen und Razzien im Westjordanland. Nach den Anschlägen in Dschenin, bei denen ein Kommandeur einer Scharfschützeneinheit getötet und 16 Soldaten verletzt wurden, eskalieren die Spannungen weiter.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation im Westjordanland weiter entwickelt und ob der Guerillakrieg zu einer dominierenden Strategie im Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis wird.






