
Die Inflationserwartungen steigen mit steigenden Versorgungspreisen an

Die Inflationserwartungen in Usbekistan steigen aufgrund des Anstiegs der Preise für Versorgungsdienstleistungen
Laut einer Umfrage der Zentralbank sind die jährlichen Inflationserwartungen der Bevölkerung Usbekistans nach dem Anstieg der Preise für Versorgungsdienstleistungen stark gestiegen. Auch Unternehmen haben diesen Faktor zur Kenntnis genommen, sind jedoch eher besorgt über die Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf die Inflation.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Inflationserwartungen der Bevölkerung und der Wirtschaft nach vier Monaten des Rückgangs im April sprunghaft angestiegen sind. Die Preiserwartungen der breiten Öffentlichkeit lagen im Durchschnitt bei 14 Prozent, während die der Unternehmer bei 13,3 Prozent lagen.
Besonders in Taschkent sind die pessimistischen Inflationserwartungen hoch: Die Einwohner der Hauptstadt erwarten eine Inflation von 17,2 Prozent, während Unternehmen eine Inflation von 14,8 Prozent prognostizieren.
Umfragen deuten darauf hin, dass der Anstieg der Preise für Versorgungsdienstleistungen der Hauptfaktor für den Preisanstieg war. Auch Änderungen des Wechselkurses und Monopole spielen eine Rolle bei den Inflationserwartungen.
Die Inflationserwartungen beeinflussen das Konsumverhalten der Bevölkerung, da sie dazu neigen, Käufe zu beschleunigen und weniger zu sparen, wenn sie mit höheren Preisen rechnen. Dies kann zu einem schnelleren Anstieg der tatsächlichen Inflation führen.
Langfristige Inflationserwartungen hängen auch vom Vertrauen in die Geldpolitik der Zentralbank ab. Wenn Unternehmen und Haushalte glauben, dass die Zentralbank die Inflation kontrollieren kann, sind sie weniger besorgt über zukünftige Preiserhöhungen.






