Kasachstan

Die Helden von Kasachstan: Rettungshunde in Aktion

ASTANA – Hundetrainer im kasachischen Ministerium für Notfallsituationen spielen eine entscheidende Rolle bei der Suche und Rettung von Menschen in Not. Sie trainieren Hunde, um unter extremen Bedingungen zu arbeiten und auf Notfälle zu reagieren. Diese vierbeinigen Helfer, die oft als „Rettungshunde“ oder „Ministeriumshunde für Notfälle“ bezeichnet werden, unterstützen die Rettungsteams dabei, Menschen zu finden, die unter Trümmern gefangen sind, sich in Wäldern verirrt haben oder in abgelegenen Gebieten gestrandet sind. Mit ihren scharfen Instinkten ersetzen sie dutzende technischer Geräte und reduzieren die Suchzeiten erheblich.

In einem Interview mit der Astana Times sprach Nikolai Popov, ein Rettungshundetrainer im operativen Rettungskommando des Ministeriums in Astana, über die Herausforderungen und Belohnungen, die mit dem Training von Rettungshunden verbunden sind.

Popov, der sein Leben lang mit der Ausbildung von Hunden verbracht hat, hat seine Leidenschaft in einen Beruf verwandelt. Seit 2000 ist er im Rettungskommando tätig und arbeitet seit 2004 als Hundetrainer.

„Dank ihrer scharfen Instinkte und ihrem ausgeprägten Gehör gehören Rettungshunde zu den effektivsten Werkzeugen, um Menschen zu finden, die von Naturkatastrophen oder menschlichen Verursachten betroffen sind“, sagte Popov. „In solchen Situationen sind die Opfer oft in Trümmern gefangen oder in der Natur verloren und unfähig, alleine zu entkommen. Dann kommen unsere vierbeinigen Helfer zur Rettung.“

Mehr als 70 Rettungshunde dienen im Ministerium, wovon 54 vollständig für den aktiven Dienst zertifiziert sind. Weitere 20 Hunde werden noch geschult, um zertifizierte Rettungshunde zu werden.

Laut Popov umfassen die Hundeeinheiten des Ministeriums verschiedene Rassen, wobei Arbeitshunde und Jagdhunde wie Hirten, Spaniels und Labradors aufgrund ihrer natürlichen Fähigkeiten für Sucharbeiten bevorzugt werden.

Der Auswahlprozess beginnt früh, sowohl bei Welpen als auch bei erwachsenen Hunden. Wichtige Qualitäten sind eine freundliche und vertrauenswürdige Haltung gegenüber Menschen, ein starker Geruchssinn, körperliche Ausdauer, gute Gesundheit und die Bereitschaft zur Arbeit. Die Hunde müssen frei von Aggressionen sein und einen starken Charakter haben. Hunde haben einen außergewöhnlichen Geruchssinn mit 300 Millionen olfaktorischen Rezeptoren im Vergleich zu sechs Millionen beim Menschen. Unter optimalen Bedingungen können sie menschlichen Geruch bis zu 20 Kilometer entfernt erkennen.

Das Training der Rettungshunde ist ein fortlaufender Prozess, der das ganze Jahr über stattfindet, bevor die Hunde Zertifizierungstests absolvieren, die Gehorsam, Beweglichkeit und die Fähigkeit bewerten, Hindernisse zu überwinden.

Kasachische Rettungshunde wurden auch im Ausland eingesetzt, darunter bei der Reaktion auf die verheerenden Erdbeben in der Türkei. Ein Team von kasachischen Rettern, Handlern und medizinischem Personal wurde entsandt, um bei den Suchbemühungen zu helfen. Sechs kasachische Rettungshunde arbeiteten mit ihren Handlern zusammen, um Überlebende zu finden und Opfer zu bergen. Dank ihrer koordinierten Anstrengungen konnten sie sieben Menschen aus den Trümmern retten und die Leichen von 88 Opfern bergen.

Popov betonte, dass der Erfolg bei Such- und Rettungsoperationen nur durch Teamarbeit, Engagement und Vertrauen zwischen Handlern und ihren Hunden möglich ist. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier ist entscheidend, um Leben zu retten und Menschen in Not zu helfen.

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