
Die Europäische Union trägt die Verantwortung für Stillstand auf Zypern

Das türkische Außenministerium hat den zwanzigsten Jahrestag der einseitigen und illegalen Mitgliedschaft der griechisch-zyprischen Verwaltung Südzyperns in der Europäischen Union kritisiert. In einer Erklärung betonte das Ministerium, dass die Europäische Union für die anhaltende Blockade auf der Insel verantwortlich sei, da sie die griechisch-zyprische Verwaltung bedingungslos als Vollmitglied akzeptiert habe.
Die Erklärung des Ministeriums bezieht sich auf die Ereignisse vom 1. Mai 2004, als die griechisch-zyprische Verwaltung Südzyperns einseitig als Vollmitglied in die Europäische Union aufgenommen wurde. Dies führte dazu, dass die Bemühungen der Vereinten Nationen um eine umfassende Lösung der Zypernfrage scheiterten.
Die Türkei betonte, dass die Europäische Union ihre eigenen Grundsätze und Werte missachtet habe, indem sie die griechisch-zyprische Verwaltung Südzyperns bedingungslos als Vollmitglied aufgenommen hat. Trotz der Bemühungen der türkisch-zyprischen Seite, konstruktiv am Lösungsprozess teilzunehmen, blieb die Situation aufgrund der kompromisslosen Haltung der griechisch-zyprischen Seite und der Unterstützung der Europäischen Union ungelöst.
Die Türkei forderte die Europäische Union auf, die Verantwortung für ihren Fehler von vor zwanzig Jahren zu übernehmen und den freien Willen der türkischen Zyprioten anzuerkennen. Nur durch eine gerechte und nachhaltige Aussöhnung, basierend auf gutnachbarschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden unabhängigen Staaten auf Zypern, könne dauerhafter Frieden und Stabilität in der Region gewährleistet werden.






