
Die Änderung des Personalgesetzes der türkischen Streitkräfte

Das Personalgesetz der türkischen Streitkräfte wird geändert
Das Personalgesetz der türkischen Streitkräfte steht vor Änderungen. Der Gesetzentwurf wurde dem Präsidenten des Parlaments vorgelegt.
Der umfangreiche Gesetzentwurf, der aus 60 Artikeln besteht, umfasst Regelungen zur Pensionierung und zu Disziplinarstrafen. Besonders auffällig war der Artikel, der die Strafe für pensionierte Militärangehörige vorsieht, die vertrauliche Informationen aus ihrer Dienstzeit über die Medien weitergeben. Wer solche Informationen preisgibt, dem droht eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten bis zu drei Jahren.
Abdullah Güler, Vorsitzender der AK-Parteigruppe, erklärte: „Wir schaffen die Rechtsgrundlage für die Themen, die die türkischen Streitkräfte benötigen.“ Es wurden Maßnahmen getroffen, um dem Kommando interne Informationen im Rahmen der Funktionsweise der Streitkräfte bereitzustellen. „Es gibt Dinge, die nicht öffentlich gemacht werden sollten“, fügte er hinzu.
Soldaten dürfen keine Inhalte wie Bilder, Texte, Fotos, Tonaufnahmen oder Videos veröffentlichen, die öffentlich werden könnten und zu Kontroversen führen.
Soldaten, die aufgrund mangelnder Beschäftigung in den Ruhestand treten, können nach 25 Dienstjahren unabhängig vom Alter eine Rente erhalten.
Vertragssoldaten und Unteroffiziere erhalten im Falle eines Disziplinarvergehens oder eines freiwilligen Rücktritts eine Entschädigung gemäß den neuen Bestimmungen.
Transaktionen, die zur Beendigung der Beziehungen mit den türkischen Streitkräften führen, werden strafrechtlich verfolgt. Der Gesetzentwurf zum Personal der türkischen Streitkräfte wird derzeit in der Großen Türkischen Nationalversammlung diskutiert.






