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Deutscher Verteidigungsminister Pistorius verschiebt Irak-Besuch wegen Sicherheitsbedenken – Aktuelle Welt-Nachrichten

Deutsche Verteidigungsministerium verschiebt Besuch in Bagdad aufgrund der Proteste gegen die schwedische Botschaft

Laut einer Meldung der deutschen Medien, basierend auf Informationen des Verteidigungsministeriums, wurde empfohlen, den Besuch des Verteidigungsministers nach den Gewalttaten gegen die schwedische Botschaft in Bagdad zu verschieben. Demnach hat das Bundeskriminalamt, das für den Schutz des Ministers zuständig ist, diese Empfehlung ausgesprochen und das Ministerium ist dem gefolgt.

Es wurde angegeben, dass die Proteste in Bagdad und die Verschlechterung der Situation nicht ignoriert werden konnten und somit entschieden wurde, den Besuch zu verschieben, um das Personal der deutschen Mission in Bagdad zu schützen.

Während seines Besuchs im Irak hatte Verteidigungsminister Pistorius geplant, deutsche Soldaten zu besuchen, die in der NATO-Einheit dienen, die gegen die terroristische Organisation DAESH kämpft, und sich mit dem irakischen Verteidigungsminister zu treffen.

IRAKISCHE REGIERUNG WILL DIE MISSIONSLEITUNG VERLÄNGERN

Mit seinem Besuch wollte Pistorius sich einen Überblick über die Lage vor Ort verschaffen, bevor über eine Verlängerung des Mandats für die deutsche Armee im Irak entschieden wird.

In Deutschland strebt die Regierung im Herbst die Verlängerung des Einsatzes im Irak an.

Insgesamt dienen 130 deutsche Soldaten, 90 im Norden des Iraks und 45 in der Zentralregion. Die deutsche Botschaft in Bagdad, die sich nicht in der Grünen Zone befindet, blieb bisher von den gewaltsamen Protesten unberührt.

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