
„Der geheimnisvolle Geldgeber“

Khabibula Abdukadyr und sein Handelsimperium
Khabibula Abdukadyr, ein Geschäftsmann aus Zentralasien, wurde beschuldigt, mit korrupten Zollbeamten zusammenzuarbeiten, um ein Handelsimperium aufzubauen, das hunderte Millionen an Gewinnen im Ausland waschen würde. Doch trotz der Enttarnung dieses illegalen Geschäfts blieb Abdukadyr und seiner Familie Strafverfolgung erspart und sie konnten ihren Einfluss in der Region sogar noch ausbauen.
Die illegale Geschäftspraktiken von Abdukadyr wurden durch geheime Absprachen mit korrupten Zollbeamten ermöglicht. Dieses Handelsimperium generierte enorme Gewinne, die anschließend im Ausland gewaschen wurden. Obwohl diese illegalen Praktiken nun bekannt sind, blieben Abdukadyr und seine Familie strafrechtlich unbehelligt.
Im Gegenteil, die Familie konnte sogar ihren Einfluss in der Region weiter ausbauen. Wie wurde dies möglich? Während der Regierungszeit des ehemaligen Präsidenten Usbekistans, Islam Karimov, wurde eine Politik der wirtschaftlichen Liberalisierung eingeführt. Diese Politik machte es den Größen der Wirtschaft möglich, ihren Einfluss auf Kosten des Staates auszuweiten.
Abdukadyr nutzte diese Politik der wirtschaftlichen Liberalisierung, um seine Geschäfte zu erweitern und seinen Einfluss in der Region zu festigen. Diese nicht regulierte Wirtschaftsaktivität ermöglichte es Abdukadyr, das zu tun, was er wollte, ohne dass er befürchten musste, dafür belangt zu werden.
Die illegalen Geschäftspraktiken von Abdukadyr und seiner Familie sind nur ein Beispiel für die Auswirkungen der Wirtschaftsliberalisierung in vielen Ländern Zentralasiens. Der Mangel an Regulierung und Sanktionen hat dazu beigetragen, dass viele Unternehmen und Geschäftsleute ihr Vermögen auf Kosten des Staates und der Bevölkerung vermehren können. Solange es keine ernsthafte Regulierung gibt, wird sich diese politische Situation wohl nicht ändern.



