
Der dramatische Wertverlust des usbekischen Soum gegenüber dem US-Dollar

Der usbekische Soum hat in den letzten zehn Jahren als eine der am stärksten abgewerteten Währungen gegenüber dem US-Dollar gegolten und 82,3 % an Wert verloren.
Laut einer Bewertung der Kapitalverwaltungsgesellschaft Creative Planning belegte die Landeswährung Usbekistans den achten Platz in der Liste der Währungen, die in den letzten zehn Jahren am stärksten gegenüber dem US-Dollar abgewertet haben.
Der usbekische Soum hat sich im Vergleich zum Dollar um 82,3 % abgeschwächt, was die schlechteste Leistung unter den Währungen der postsowjetischen Staaten darstellt. Andere abgewertete Währungen sind unter anderem die ukrainische Griwna (-77,5 %), der kasachische Tenge (-65,4 %), der russische Rubel (-61,3 %), der tadschikische Somoni (-56,3 %) und der kirgisische Som (-43,3 %).
Im Gegensatz dazu hat sich der turkmenische Manat als stabilste Währung in Zentralasien erwiesen und nur um 18,4 % an Wert verloren.
Nur der armenische Dram und der Schweizer Franken haben sich im letzten Jahrzehnt gegenüber dem Dollar aufgewertet, mit Zuwächsen von 1,1 % bzw. 3,1 %.
Mit fast 100 % Abwertung in einem Jahrzehnt führte der venezolanische Bolívar die Liste der am stärksten abgewerteten Währungen an. Weitere abgewertete Währungen waren das syrische Pfund (-99,1 %), der argentinische Peso (-99,1 %), die türkische Lira (-92,3 %) und der surinamische Dollar (-91,2 %).
Dieses Ranking zeigt die weit verbreiteten wirtschaftlichen Herausforderungen und die Volatilität auf den Devisenmärkten auf und verdeutlicht den erheblichen Wertverlust des usbekischen Soums im Vergleich zum US-Dollar in den letzten zehn Jahren.






