
Das politische Verschwindenlassen – BRTK Bericht

Hakkı Müftüzade, ein türkisch-zypriotisches Mitglied des Ausschusses für vermisste Personen (KMP), hat kürzlich der türkischen Agentur Zypern (TAK) eine Bewertung über die Arbeit des Ausschusses gegeben.
Müftüzade berichtete, dass bisher 1.051 von insgesamt 2,02 vermissten Personen identifiziert wurden, was die erfolgreiche Arbeit des Ausschusses zeigt. Er erwähnte auch, dass im Massengrab von Atlılar Ausgrabungen durchgeführt wurden, bei denen 37 Überreste gefunden wurden.
Diese Überreste wurden sorgfältig geborgen und zur anthropologischen Analyse an das CMP-Labor in der Pufferzone geschickt. Anschließend werden Proben für DNA-Tests entnommen, die dann an ein Labor in Amerika geschickt werden. Die DNA-Tests sind äußerst präzise und haben eine Genauigkeitsrate von 99,8 Prozent, um vermisste Familienmitglieder zu identifizieren.
Müftüzade betonte, dass die Suche nach den Vermissten ein langwieriger Prozess sei und dass die Ausgrabungen in 10 Militärzonen jedes Jahr fortgesetzt werden. Trotz der Pandemie wurden die Ausgrabungen ohne Unterbrechung durchgeführt, obwohl einige Bereiche vorübergehend geschlossen waren.
Er kritisierte auch Aussagen griechischer Behörden, die das Thema der vermissten Personen politisiert haben. Müftüzade betonte, dass es wichtig sei, die politische Neutralität zu wahren und die Familien der Vermissten nicht weiter zu verletzen.
Abschließend erklärte Müftüzade, dass historische Fakten nicht geändert werden können und dass die Arbeit des Ausschusses für vermisste Personen weiterhin mit großer Sorgfalt und Präzision fortgesetzt wird.






