
CPJ warnt vor wachsender Pressefreiheitskrise in Kirgisistan: Bedrohung für unabhängigen Journalismus?

Das Komitee zum Schutz von Journalisten hat die kirgisischen Behörden aufgefordert, die Anklage gegen acht inhaftierte Journalisten der investigativen Journalistengruppe Temirov Live „sofort fallen zu lassen“ und warnte vor einer „sich verschärfenden Krise der Pressefreiheit“ im Land.
Die Journalisten wurden festgenommen, nachdem sie über Korruption und Missstände in der Regierung berichtet hatten. Das Komitee zum Schutz von Journalisten betonte, dass die Anklage gegen die Reporter nicht gerechtfertigt sei und forderte ihre sofortige Freilassung.
Die Pressefreiheit in Kirgisistan ist in den letzten Jahren immer stärker eingeschränkt worden. Journalisten stehen unter Druck und werden oft Opfer von Schikanen und Repressalien. Die Festnahme der Journalisten von Temirov Live ist ein weiterer alarmierender Fall in einer Reihe von Angriffen gegen die Pressefreiheit im Land.
Das Komitee zum Schutz von Journalisten appellierte an die kirgisischen Behörden, die Meinungsfreiheit zu respektieren und die Journalisten nicht länger zu schikanieren. Die internationale Gemeinschaft wurde aufgerufen, Druck auf Kirgisistan auszuüben und sich für die Freilassung der inhaftierten Reporter einzusetzen. Nur so könne die Pressefreiheit im Land wiederhergestellt und gestärkt werden.



