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Aktualisierung der Zollunion zwischen Türkei und EU: Neue Chancen für den Handel

ANKARA – Als die Türkei grünes Licht für die NATO-Mitgliedschaft von Schweden gab, war eine der erwarteten Reaktionen das Versprechen, die Aktualisierung der Zollunion (CU) aktiv zu unterstützen.

Die CU, die bereits seit langem auf der Tagesordnung steht, bietet die Möglichkeit, die Türkei in die von der Europäischen Union (EU) mit Drittländern unterzeichneten Freihandelsabkommen einzubeziehen. Bisher wurden jedoch aus politischen Gründen keine effektiven Schritte unternommen. Die Aktualisierung der CU soll neue Bereiche wie öffentliche Beschaffung, Dienstleistungen und E-Commerce abdecken. Die Erwartungen für die neue Periode beinhalten die volle Zollfreiheit und die uneingeschränkte Teilnahme türkischer Geschäftsleute am Wettbewerb in Europa.

Bereits Ende 1995 stand die Aktualisierung der CU auf der Tagesordnung, als die Türkei der Zollunion beitrat. Damals nahm man an, dass die Türkei in kurzer Zeit Mitglied der EU werden würde. Dieses Abkommen hat den Handel zwischen der Türkei und der EU erleichtert und das Exportvolumen seit seiner Unterzeichnung um mehr als das Zehnfache erhöht. Es gab jedoch auch verschiedene Probleme, da die Türkei sich an die Handelspolitik und das Zollregime der EU halten musste.

Auf der anderen Seite gab es auch Hindernisse für die Türkei, da sie nicht an den Entscheidungsprozessen in der EU teilnehmen durfte, die mit der Zollunion zusammenhängen. Außerdem verhinderten Landkontingente eine vollständige Nutzung der Zollunion. Die Türkei blieb außerhalb der Freihandelsabkommen zwischen der EU und Drittländern und versuchte daher, eigene Abkommen abzuschließen, um den Export zu fördern. Bei der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zwischen den USA und der EU wurde die Türkei ebenfalls ausgeschlossen.

Im Jahr 2015, als Probleme bei der Funktionsweise der CU auftraten, wurde ein Memorandum of Understanding zur Überarbeitung der CU zwischen der Europäischen Kommission und dem damaligen Wirtschaftsministerium unterzeichnet. Eine Aktualisierung der CU wurde bereits seit langem erwartet, aber aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges im Jahr 2022 kam der Prozess zum Stillstand. Insbesondere der Border Carbon Regulation Mechanism (SKDM), den die EU im Rahmen ihrer Umweltpolitik diskutiert, erfordert eine Diskussion über die Zollregelung zwischen der EU und der Türkei.

Im Zuge der Aktualisierung der CU stellt die Türkei wichtige Forderungen an die EU. Sie möchte unter anderem einen größeren Anteil an den öffentlichen Ausschreibungen der EU erhalten. Die EU hingegen fordert eine Lockerung des von der Türkei umgesetzten Inlandsprioritätsprinzips zugunsten europäischer Unternehmen. Die Aktualisierung der CU sieht auch eine direkte Beteiligung der Türkei an den Freihandelsabkommen der EU mit Drittstaaten vor.

Die Aktualisierung der Zollunion bietet neue Chancen für den Handel zwischen der Türkei und der EU in verschiedenen Bereichen. Es bleibt abzuwarten, wie die weiteren Verhandlungen verlaufen und ob die Türkei ihre Forderungen erfüllen kann.

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