
Chinesisches Unternehmen errichtet 500 MW Solarpark in Jizzakh

Neues Solarkraftwerk in Usbekistan: 500 MW Photovoltaik-Anlage geplant
Ein kürzlich unterzeichnetes Präsidialdekreta hat die Errichtung eines 500-Megawatt-Photovoltaik-Solarkraftwerks sowie eines Übertragungsnetzes im Forisch-Distrikt der Region Jizzakh genehmigt. Diese Initiative hat das Ziel, die stabile Energieversorgung für die Bevölkerung und die verschiedenen Wirtschaftssektoren zu gewährleisten, den Einsatz von Erdgas bei der Stromerzeugung zu reduzieren und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu fördern.
Für die Umsetzung dieses Projekts haben die chinesischen Unternehmen China Electrical Equipment International Co. Ltd und China Huadian Overseas Co. Ltd gemeinsam die Huadian Jizzakh Solar Power LLC als Projektgesellschaft gegründet. Die Investoren und die Projektgesellschaft planen, das 500-MW-Solarkraftwerk in der Region zu entwerfen, zu finanzieren, zu bauen und zu betreiben, mit Direktinvestitionen in Höhe von insgesamt 2,08 Milliarden chinesischen Yuan. Im Rahmen einer garantierten Vereinbarung wird das Unternehmen „Uzenergosotish“ JSC den erzeugten Strom über einen Zeitraum von 25 Jahren abnehmen.
Für die Realisierung des Projekts sind insgesamt 991,1 Hektar Weiden im Forenbezirk vorgesehen. Diese landwirtschaftlichen Flächen werden umklassifiziert, um sie für industrielle, transporttechnische, kommunikative und verteidigungsrelevante Zwecke nutzbar zu machen.
Im April 2025 wurden beim ersten Samarkand International Climate Forum mehrere Vereinbarungen zur Förderung der Entwicklung einer grünen Wirtschaft in Usbekistan unterzeichnet. Unter diesen Vereinbarungen befand sich ein Investitionsvertrag mit dem chinesischen Unternehmen Liquip International zum Bau eines 500-MW-Solarkraftwerks im Forenbezirk Jizzakh.
In einem Treffen im Februar 2024 äußerte Präsident Shavkat Mirziyoyev seine Unzufriedenheit mit dem langsamen Fortschritt in den Initiativen für erneuerbare Energien, die von dem Energieminister und den regionalen Gouverneuren verantwortet werden. Er forderte sie auf, binnen zwei bis drei Monaten den Betrieb von 14 Solar- und Windkraftwerken sowie von zwei Pumpspeicherstationen zu initiieren. Der Präsident betonte, dass „grüne Energie nicht nur ein Treiber unserer Wirtschaft, sondern auch eine landesweite Bewegung geworden ist“.
Usbekistan hat in den letzten Jahren zahlreiche Projekte realisiert, um den wachsenden Energiebedarf seiner Bevölkerung zu decken. Infolge dieser Bemühungen ist die Stromerzeugung in den vergangenen fünf Jahren um 30% gestiegen und hat 81,5 Milliarden Kilowattstunden erreicht. Für 2025 plant das Land den Bau von 1.185 Mikro-Wasserkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 65 MW.






