
Brandbekämpfung im Wald: 7 Verdächtige in Gewahrsam, 2 Personen festgenommen

Türkei kämpft gegen Waldbrände: 7 Verdächtige in Gewahrsam, 2 Personen festgenommen
Die Türkei befindet sich im Kampf gegen Waldbrände. Besonders seit gestern werden aus vielen Städten neue Brandmeldungen gemeldet. Izmir, Bolu und Aydın sind die Orte, an denen sich die Flammen ausbreiten und den größten Schaden anrichten. Der Minister für Land- und Forstwirtschaft İbrahim Yumaklı informierte über die aktuelle Situation und gab bekannt, dass das Feuer in Muğla Milas unter Kontrolle gebracht wurde. Minister Yumaklı forderte alle auf, die nötige Sensibilität zu zeigen, um Waldbrände zu verhindern.
Innenminister Ali Yerlikaya gab bekannt, dass sieben Personen, die im Verdacht stehen, Waldbrände verursacht zu haben, festgenommen und zwei Personen in Bolu festgenommen wurden. Die Bemühungen zur Löschung der Waldbrände in Manisa, Bolu, Izmir, Aydın und Karabük gehen weiter. Die Luft- und Landeinsätze dauerten die ganze Nacht über an. Bei Tagesanbruch wurde die Anzahl der Flugzeuge erhöht.
Es wurden insgesamt 19 Waldbrände gemeldet, von denen drei Personen im Verdacht stehen, den Waldbrand im Bezirk Tyrus in Izmir verursacht zu haben, zwei Personen im Bezirk Ödemiş. Insgesamt wurden 7 Personen festgenommen. Die Präsidentschaftskommunikationsbehörde berichtete, dass bei den Waldbränden, die in Bolu, Aydın, İzmir, Manisa und Muğla ausbrachen, in 583 Flugstunden in 2 Tagen 2.134 Einsätze mit Flugzeugen durchgeführt und 7.662 Tonnen Wasser abgeworfen wurden.
Die Situation bleibt weiterhin ernst, mit anhaltenden Bemühungen, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Minister Yumaklı appellierte an die Bürger, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keine Handlungen zu unternehmen, die zu Bränden führen könnten. Die Waldbrände sind eine große Herausforderung, die das Land bewältigen muss, um die Bedrohung für Mensch und Natur zu minimieren.






