
Außenpolitischer Sprecher Bilgiç: Türkei braucht keinen Geschichtsunterricht von anderen

Der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Botschafter Tanju Bilgiç, hat kürzlich zu den Vorwürfen Stellung genommen, die in einer Resolution des französischen Senats gegen die osmanische Zeit erhoben wurden, insbesondere im Bezug auf Assyrer und Chaldäer. Bilgiç betonte, dass die Türkei keine Geschichtsstunden von jemand anderem benötige. Er bezeichnete die Resolution als kurzsichtigen Versuch ohne jegliche rechtliche oder historische Grundlage, der lediglich dazu diene, den französischen Senat zu diskreditieren.
„In erster Linie sollte sich der französische Senat mit seiner eigenen Geschichte auseinandersetzen, anstatt anderen Ländern Geschichtsunterricht zu erteilen“, fügte Bilgiç hinzu.
Die Aussagen des Botschafters verdeutlichen die Ablehnung der türkischen Regierung gegenüber den Vorwürfen, die im Zusammenhang mit der osmanischen Vergangenheit stehen. Es bleibt abzuwarten, ob diese Resolution Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und der Türkei haben wird.



