
Aserbaidschan steigert Kartoffelkäufe aus Georgien um das 12-Fache

Aserbaidschan hat seine Kartoffelimporte aus Georgien im vergangenen Jahr um das Zwölffache erhöht. Diese signifikante Steigerung unterstreicht die wachsende Bedeutung Georgiens als Lieferant für Aserbaidschan. Im Zeitraum von Januar bis Mai 2023 exportierte Georgien Waren im Wert von 336,5 Millionen US-Dollar nach Aserbaidschan, was einen Anstieg von 50,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. (kaukasusspiegel.de)
Diese Entwicklung ist Teil eines umfassenderen Trends, bei dem Aserbaidschan seine Handelsbeziehungen diversifiziert und verstärkt. Russland avancierte im Jahr 2023 zum wichtigsten Handelspartner Aserbaidschans, mit einem Handelsumsatz von über 3 Milliarden US-Dollar. (kaukasusspiegel.de) Zudem stieg die Türkei zum zweitgrößten Handelspartner auf, mit einem bilateralen Handelsumsatz von 7,2 Milliarden US-Dollar in den ersten elf Monaten des Jahres 2023. (kaukasusspiegel.de)
Die verstärkten Kartoffelimporte aus Georgien könnten auf mehrere Faktoren zurückzuführen sein. Möglicherweise hat Georgien seine Produktionskapazitäten erhöht oder bietet wettbewerbsfähigere Preise an. Zudem könnte die geografische Nähe und die bestehenden Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern eine Rolle spielen. Allerdings sind keine spezifischen Informationen zu den Gründen für die erhöhte Nachfrage nach georgischen Kartoffeln verfügbar.
Diese Entwicklung könnte für die georgische Landwirtschaft von Vorteil sein, da sie den Exportmarkt erweitert und zusätzliche Einnahmen generiert. Für Aserbaidschan bietet die Diversifizierung der Importquellen die Möglichkeit, von unterschiedlichen Anbietern zu profitieren und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.






