
Anstieg der Mietpreise in Taschkent

Die Mieten für renovierte Wohnungen in Taschkent steigen
Im August sind die Mieten für Wohnungen in Taschkent gestiegen, wie das Institut für makroökonomische und regionale Forschung (IMRR) basierend auf einer Analyse von Daten des Portals OLX.uz berichtet.
Die monatlichen Mieten für grundlegend renovierte Wohnungen im Stadtzentrum stiegen im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent. Vollständig renovierte Wohnungen in der Hauptstadt wurden um 0,3 Prozent teurer.
Besonders stark stiegen die Mieten für Vierzimmerwohnungen mit grundlegender Renovierung, um 2,5 Prozent innerhalb eines Monats. Auch Einzimmerwohnungen verzeichneten einen Anstieg um 1,3 Prozent und Zweizimmerwohnungen um 2,1 Prozent.
Bezirke wie Sergeli und Almazar bieten vergleichsweise erschwingliche Mieten für renovierte Wohnungen. Die durchschnittliche Miete für Einzimmerwohnungen beträgt dort 285 bzw. 301 US-Dollar, für Dreizimmerwohnungen 387 bzw. 414 US-Dollar und für Vierzimmerwohnungen 460 bzw. 471 US-Dollar.
Die teuersten Ein- und Vierzimmerwohnungen mit grundlegender Renovierung wurden im Bezirk Mirabad gefunden, zu Preisen von 350 bzw. 736 US-Dollar. Zwei- und Dreizimmerwohnungen waren im Bezirk Yakkasaray am teuersten, mit Mieten von 455 bzw. 585 US-Dollar.
Im Segment der vollständig renovierten Wohnungen stiegen die Preise vor allem bei Einzimmerwohnungen um 3,4 Prozent an. Bei Zweizimmerwohnungen war der Anstieg geringer (0,1%), während Drei- und Vierzimmerwohnungen einen Preiseinbruch hinnehmen mussten (-0,4% bzw. -2%).
Die niedrigsten Preise für vollständig renovierte Wohnungen wurden im Bezirk Sergeli verzeichnet, wo Vermieter 335 Dollar für Einzimmerwohnungen verlangen. Im Bezirk Uchtepa liegt die Miete für Einzimmerwohnungen bei 377 Dollar.
Die teuersten vollständig renovierten Wohnungen befinden sich in den Bezirken Mirabad und Shayhontohur, hier kosten sie 456 bzw. 421 US-Dollar.
Experten des IMRR haben festgestellt, dass mehrere Faktoren zu dem Anstieg der Mietpreise beigetragen haben, wobei der Beginn des neuen akademischen Jahres an den Universitäten einer der Hauptgründe war.