
Anklage gegen Elektrik- und İZSU-Manager: Gegenseitige Vorwürfe in erster Anhörung – BRTK

Anhörung im Fall des Todes von Özge Ceren Deniz in Izmir: Angeklagte weisen Verantwortung von sich
Bei der ersten Anhörung im Fall des Todes der TRNC-Bürgerin Özge Ceren Deniz, die einen Stromschlag erlitt, als sie versuchte, sich vor dem Regenguss in Izmir zu schützen, und İnanç Öktemay, der versuchte, sie zu retten, verteidigten sich die Angeklagten von Gdz Electricity Distribution und der Generaldirektor der İZSU und sagten, dass sie „keine Verantwortung für den Vorfall übernommen hätten“. Sie gaben sich gegenseitig die Schuld.
Nach Angaben der Anadolu Agency (AA) wurden 42 Angeklagte, von denen 13 inhaftiert sind, wegen „vorsätzlicher Fahrlässigkeit für den Tod von mehr als einer Person“ angeklagt und zu Gefängnisstrafen von bis zu 22,5 Jahren verurteilt. Die Anhörung fand vor dem 10. Obersten Strafgerichtshof in Izmir statt.
An der Anhörung nahmen der General Manager von Gdz Electricity Distribution Uğur Yüksel und der General Manager der İZSU Gürkan Erdoğan teil. Der ehemalige Generaldirektor von İZSU, Ali Hıdır Köseoğlu, nahm über das Audio- und Video-Informationssystem (SEGBİS) teil.
Der Minister für öffentliche Arbeiten und Verkehr Erhan Arıklı, der stellvertretende von Famagusta Erkut Şahali und der TRNC-Generalkonsul in İzmir Ayşen Volkan İnanıroğlu verfolgten ebenfalls die Anhörung, da Özge Ceren Deniz auch die TRNC-Staatsbürgerschaft besaß.
Der stellvertretende Generalstaatsanwalt von Izmir, Necati Kayaközü, vertrat die Staatsanwaltschaft bei der Anhörung. Der Vorsitzende Richter gab den Angeklagten das Wort, nachdem er die Anklage und den Vorwurf überbracht hatte.
Die Angeklagten brachten ihre Verteidigung vor, wobei sie sich von den Vorwürfen distanzierten. Es kam zu Spannungen und gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen den Angeklagten und ihren Anwälten.
Die Anhörung wurde für eine Stunde vertagt, um zu späterer Zeit fortgesetzt zu werden.






