Welt

„Albtraum mit Bettwanzen“ setzt sich in Frankreich fort

Bettwanzen: Ein Albtraum für Einwohner und Besucher Frankreichs

Bettwanzen sind ein zunehmend heiß diskutiertes Thema in Frankreich, dem Land, das im nächsten Jahr die Olympischen Spiele ausrichten wird. Die Insekten sind nicht nur in Kinos in der Hauptstadt Paris aufgetaucht, sondern werden nun auch in U-Bahnen und Zügen gesichtet. Aufgrund der Ausbreitung von Bettwanzen in Bildungseinrichtungen wurden bereits sieben Schulen geschlossen, daher fordert die Opposition die Regierung auf, schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen.

Um dem Albtraum der französischen Bürger und ausländischen Besucher entgegenzuwirken, kündigte die Regierung an, im Dezember einen Gesetzesentwurf zur Bekämpfung von Bettwanzen im Parlament einzureichen.

Die braunen und dunkelroten Bettwanzen sind 5-7 Millimeter groß, können nicht fliegen oder springen und verstecken sich in Bereichen wie Matratzen und Kissen. Sie ernähren sich von menschlichem Blut und beißen insbesondere nachts. Diese Bisse können Hautreizungen und allergische Reaktionen verursachen und verschwinden in der Regel von selbst innerhalb von etwa 10 Tagen.

Bettwanzen breiten sich vor allem während der Reise durch Kleidung und Taschen von einem Ort zum anderen aus. Laut Daten der Nationalen Agentur für Gesundheitssicherheit (ANSES) hat jedes zehnte Haushalt im Land ein Bettwanzenproblem, und die Franzosen geben jährlich 230 Millionen Euro aus, um das Problem zu bekämpfen. Pro Haushalt werden durchschnittlich 866 Euro für die Lösung des Bettwanzenproblems ausgegeben.

Im Gegensatz zu landläufiger Meinung hat die Präsenz von Bettwanzen nichts mit mangelnder Sauberkeit zu tun, aber sie hat ernsthafte psychologische Auswirkungen auf diejenigen, die dieses Problem erleben.

Um diese Insekten loszuwerden, empfiehlt ANSES die Verwendung von nicht-chemischen Lösungen. Bettwanzen werden inaktiv, wenn sie extremen Temperaturen, sei es Hitze oder Kälte, ausgesetzt sind.

Korrespondenten der AA befragten Bürger und Ausländer auf den Straßen von Paris zu dem Bettwanzenproblem. Der Komiker Martin Haroche erklärte, dass Bettwanzen störend seien und fügte hinzu: „Ich gehe nicht mehr ins Kino oder Theater, also ist es ein ernstes Problem.“ Haroche sagte, dass er aufgrund des Bettwanzenproblems seine täglichen Gewohnheiten geändert habe. Er nutzt keinen öffentlichen Nahverkehr mehr, sagte er. Haroche betonte, dass die Regierung das Bettwanzenproblem lösen solle und warnte: „Wenn wir keine Lösung finden, wird es ein Problem für die Olympischen Spiele.“

Coby Travis Lazaroo, ein ausländischer Student, der in Paris studiert, erzählte, dass die Bettwanzenplage in der U-Bahn, Kinos und Theatern weit verbreitet sei. „Es muss etwas getan werden, denn die Sauberkeit der Stadt und ihrer Bewohner muss an erster Stelle stehen“, sagte Lazaroo. Er erzählte, er sortiere und wasche jeden Tag seine Kleidung, sprühe sich mit Insektizid ein und setze sich nicht auf die Sitze in der U-Bahn.

Auch Evelyn Monteiro, die mit ihrem Ehemann für eine 4-tägige Reise aus Portugal nach Paris gekommen ist, erfuhr bereits im Flugzeug, dass es in Frankreich eine Bettwanzen-„plage“ gebe. Monteiro berichtete, dass sie von den winzigen Bettwanzen erschreckt sei und von ihnen „angewidert“ sei. Sie stellte klar, dass Bettwanzen keine Krankheiten übertragen, trage aber aus Vorsicht Alkohol mit sich.

Es bleibt abzuwarten, wie die französische Regierung auf die Forderungen der Opposition reagieren und das Bettwanzenproblem in den Griff bekommen wird, um das Wohlbefinden und den Komfort der Einwohner und Besucher des Landes zu gewährleisten.

ACM Cyprus

Esta Construction

Pools Plus Cyprus

Diese Nachricht wurde dieser Quelle entnommen und von künstlicher Intelligenz umgeschrieben.

Ähnliche Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"