
7 Personen in Belgien wegen Planung von Terroranschlägen festgenommen

Belgien: Mehrere Festnahmen aufgrund von Terrorverdacht
Belgiens Bundesstaatsanwaltschaft hat am Dienstag in den Städten Roeselare, Menen, Ostend, Wevelgem und Gent in der Region Flandern mehrere Durchsuchungen durchgeführt und insgesamt sieben Personen festgenommen. In einer schriftlichen Erklärung der Bundesstaatsanwaltschaft wurde bekannt gegeben, dass vier der Personen mit einer Gruppe verbunden sind, die der Terrororganisation DAESH angehört und drei Belgier sind.
In der Erklärung wurde auch darauf hingewiesen, dass den Verdächtigen die Teilnahme an einer terroristischen Organisation und die Planung eines terroristischen Anschlags vorgeworfen wird. Nach dieser Entwicklung hat die belgische Bedrohungsanalysekoordinationsbehörde (OCAM) bekanntgegeben, dass das terroristische Risiko auf einem moderaten Niveau liegt.
Seit den Anschlägen auf den Flughafen und die U-Bahn von Brüssel im Jahr 2016 hat Belgien seine Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Es ist bekannt, dass in dem Land, das zuvor als Basis für Anschläge in mehreren europäischen Ländern genutzt wurde, weiterhin terroristische Bedrohungen bestehen. Im Rahmen der Ermittlungen wurden weitere Maßnahmen ergriffen, um alle Verbindungen der Verdächtigen zu untersuchen und das Risiko eines Angriffs zu minimieren.



