
14 usbekische Staatsbürger in Autounfall in Mexiko während illegaler Einreise in die USA verwickelt

Verkehrsunfall in Chiapas: Schwer verletzte usbekische Migranten ins Krankenhaus gebracht
Kürzlich ereignete sich im mexikanischen Bundesstaat Chiapas ein Verkehrsunfall, an dem usbekische Staatsbürger beteiligt waren. Laut Angaben des Nationalen Migrationsinstituts Mexikos (INM) reisten am frühen Morgen des 22. Juni 14 illegale Migranten aus Usbekistan in einem überfüllten Lieferwagen von Villa Comaltitlán nach Ejido Hidalgo.
Während der Fahrt verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin umkippte. Einer der usbekischen Migranten wurde schwer verletzt und bewusstlos ins Krankenhaus gebracht, wo er sich nun in einem kritischen Zustand befindet.
Die örtliche Polizei, Mitarbeiter der Nationalgarde und Migrationsdienste unterstützten die Opfer bei dem Unfall. Das INM stellte später fest, dass 13 Männer und eine Frau keine gültigen Aufenthaltsgenehmigungen für Mexiko vorweisen konnten. Die Polizei plant nun, ein Verwaltungsverfahren gegen sie einzuleiten.
Es sei daran erinnert, dass das Außenministerium im Dezember 2022 Stellung zu Berichten über die Entführung von Usbeken in Mexiko nahm. Damals wurden usbekische Staatsbürger in einem Haus in der Stadt Gomez-Palacio festgehalten. Unter den Opfern befanden sich fünf Männer, eine Frau und ein minderjähriges Kind.
Laut El Siglo de Torreon reisten die Betroffenen mit dem Bus nach Baja California, USA, als sie während eines Zwischenstopps in Gomez Palacio angegriffen wurden. Die Kriminellen verlangten 1.200 Dollar von den usbekischen Migranten, jedoch hatten diese kein Geld. Daraufhin brachten die Täter die Opfer in ein Privathaus, um Geld zu erpressen.
Später wurden die usbekischen Staatsbürger von den Strafverfolgungsbehörden freigelassen und zum Schutz und zur Unterstützung an das nationale Migrationsinstitut geschickt.






