
13-jähriger Junge in Scheune erhängt: Onkel und Tante verhaftet.

Ein 13-jähriger Junge wurde in einer Scheune im Bezirk Uzgen erhängt aufgefunden. Sein Onkel und dessen Frau wurden unter Verdacht festgenommen, wie das Innenministerium der Region Osch gegenüber der 24.kg Nachrichtenagentur mitteilte.
Der tragische Vorfall ereignete sich am 25. Mai, als die Großmutter den Jungen in der Scheune fand, sitzend mit einem Seil um den Hals. Ein Strafverfahren wurde gemäß Artikel 128 des Strafgesetzbuches der Kirgisischen Republik eingeleitet, der sich mit der Anstiftung zum Selbstmord befasst. Eine gerichtsmedizinische Untersuchung wurde angeordnet.
Der 21-jährige Onkel des Jungen und seine Frau wurden aufgrund des Verdachts des Verbrechens festgenommen. Aufgrund von widersprüchlichen Aussagen der Festgenommenen wurde eine forensische, psychologische und psychiatrische Untersuchung angeordnet.
Laut dem Osch-Regionalzentrum für Psychiatrie und Narkologie waren die Verdächtigen dort aufgrund psychischer Erkrankungen registriert. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Die Frau behauptete gegenüber Verwandten, dass ihr Mann den Jungen erwürgt und ihm einen Strick um den Hals gelegt habe, um einen Selbstmord vorzutäuschen.



