
1. Mai: Zweikommunales Fest in der Zwischenregion gefeiert

Feierlichkeiten zum 1. Mai in Nikosien: Ein Tag der Solidarität und des Gedenkens
Am 1. Mai wurde in Nikosien, der Hauptstadt der Republik Zypern, zwei kommunale Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Arbeit organisiert. Dieser besondere Tag markiert das 100-jährige Jubiläum der Feierlichkeiten in Zypern und steht im Zeichen der Einheit und Solidarität der Arbeiterklasse.
Die Veranstaltung zog zahlreiche Vertreter von Gewerkschaften, politischen Parteien und Interessenvertretungen an, darunter die Mitglieder der World Trade Unions Federation. Unter den Anwesenden waren auch Mehmet Ali Talat, der zweite Präsident, sowie führende Politiker der Republikanisch-Türkischen Partei.
Die Teilnehmer versammelten sich im Kuğulu Park und marschierten zum Elefteria Square, wo sie Slogans wie „Frieden kann in Zypern nicht blockiert werden“ und „Lang lebe der 1. Mai“ riefen. Die Vorbereitungen umfassten auch zahlreiche Banner, die die diesjährigen Feierlichkeiten und die anhaltende Relevanz des 1. Mai betonten.
Semih Kolozali, Präsident der Dev-İş-Gewerkschaft, betonte die bedeutende Rolle des 1. Mai als Symbol des Kampfes für die Arbeiterrechte und der Solidarität. Er wies darauf hin, dass die diesjährigen Feierlichkeiten auch auf das bevorstehende 100-jährige Jubiläum der ersten Feiern in Zypern im Jahr 2025 hinweisen – ein Meilenstein für die zypriotische Arbeiterbewegung.
Die Reden während der Veranstaltung hoben die aktuellen Herausforderungen hervor, denen Arbeiter weltweit gegenüberstehen, darunter die anhaltende kapitalistische Krise, steigende Lebenshaltungskosten und soziale Ungleichheit. Kolozali verdammte die Angriffe auf Gewerkschaftsrechte und forderte ein erneutes Engagement für die soziale Gerechtigkeit und die Rechte der Arbeiter.
Pambis Kyritsis, Generalsekretär der Weltgewerkschaftsverband, sprach ebenfalls und betonte, wie wichtig Solidarität und Internationalismus für die Arbeiterklasse sind. Er erinnerte daran, dass der 1. Mai nicht nur ein Feiertag ist, sondern auch eine Aufforderung zum Handeln für die Rechte aller Arbeitnehmer weltweit.
Die Festlichkeiten endeten mit der Hoffnung auf einen geeinten und friedlichen Zypern, wobei die kollektive Stimme der Arbeiter für eine nachhaltige und gerechte Zukunft erhoben wurde.






